Die 7 wichtigsten Elemente, um deine Landingpage zu erstellen

Die 7 wichtigsten Elemente, um deine Landingpage zu erstellen

Lesezeit 6 Minuten

Eine eigene Website zu haben gehört heute fast schon zum guten Ton. Du stellst damit dich und dein Angebot vor und gibst einen grundlegenden Überblick über dein Business.

Im Gegensatz dazu erfüllt eine Landingpage keinen allgemeinen, sondern immer einen ganz spezifischen Zweck: sie verhilft dir zu Leads oder ist Plattform für ein zeitlich begrenztes Angebot. 

Entscheidend für den Erfolg deiner Landingpage ist deshalb der Mehrwert, den du damit lieferst. Er muss einzigartig und so reizvoll sein, dass man nicht daran vorbeikommt. Um das zu erreichen, sind die einzelnen Bausteine wichtig. Wir haben die 7 wichtigsten Elemente einer guten Landingpage für dich zusammengefasst.

Die 7 wichtigsten Elemente für deine Landingpage

Die Überschrift deiner Landinpage

Mach dir klar, dass die Besucher deiner Landingpage auf den ersten Blick sehen wollen, worum es geht. Sie kommen beispielsweise über einen Post, der ihre Aufmerksamkeit geweckt hat und sind nun neugierig, was dahinter steckt.

Die Erwartungen, die der Post suggeriert, müssen nun erfüllt werden. Trifft deine Überschrift nicht sofort den Nerv, ziehen die Besucher schnell weiter. 

Formuliere die Überschrift deshalb so kurz wie möglich und decke damit dein Angebot und den Nutzen deiner Kunden ab. Betone dabei, was dein Angebot einzigartig macht. Zudem ist es wichtig, dass deine Überschrift ‘above the fold’ zu lesen ist – der Leser also nicht nach unten scrollen muss.

Der Inhalt der Landingpage

Wenn du eine Landingpage erstellst, muss neben der Überschrift auch der Inhalt deines Textes auf den Punkt sein. Wenn die Aufmerksamkeitsspanne deiner Website Besucher schon oft nicht mal für die Überschrift ausreicht, stellt ein Fließtext erst recht eine Herausforderung dar. 

Um die emotionale Ebene deiner Kunden zu erreichen, ist der Nutzen wichtig. Beschreibe das Ergebnis, das dein Angebot bringt und die Lösung für das Problem deiner Kunden. Steve Jobs warb nicht mit den sensationellen 5GB Speicherplatz des iPod, sondern damit, dass du 1000 deiner Lieblingslieder immer dabei hast. So bauen deine Kunden einen emotionalen Bezug auf. 

Danach fütterst du noch die rationale Seite deiner Kunden und listest die Eigenschaften und Fakten deines Angebots auf. Hier kämen beispielsweise die 5GB zum Einsatz. Damit der Text nicht zu lang wird, kannst du die Features auch mithilfe von Icons darstellen.

Der Hero Shot

Um die Aufmerksamkeit des Besuchers weiter auf deiner Landingpage zu halten, ist es wichtig, den Text gezielt mit bildhaften Elementen zu unterbrechen.

Visuelle Darstellungen verarbeiten wir wesentlich schneller und leichter, sie sind also nicht ganz so mühsam wie ein Text.

Der Hero Shot kann ein Bild, ein Video oder eine Grafik sein, greift das Hauptthema auf und zeigt, wie genau dein Angebot funktioniert. Er kann direkt vor dem eigentlichen Text als Einleitung oder in der Mitte eingebettet als kleine Unterbrechung auftauchen. Du kannst damit in wenigen Augenblicken beispielsweise die Features deines Angebots oder den Nutzen zeigen.

Der Call-to-Action

Ähnlich wie die Überschrift deiner Landingpage muss auch der Call-to-Action auf den ersten Blick die Message zeigen. Er ist eine direkte Handlungsaufforderung an den Besucher und das zentrale Element für die Erfüllung deines Ziels. Aus diesem Grund muss er herausstechen und sich sowohl in der Farbe als auch im Design von der restlichen Landingpage unterscheiden. Spiele hier gerne mit den Farben und verzichte auf weiß oder schwarz, sondern nutze Töne, die wirklich ins Auge stechen. Dabei solltest du darauf achten, dass sie auffallen und nicht im Design untergehen, indem du zum Beispiel eine ganz andere Farbe dafür nutzt. 

Je nach Länge der Seite kann dieser Call-to-Action auch öfter vorkommen, sollte aber immer gleich aussehen und dieselbe Message haben. Diese muss dem Besucher vermitteln, was er tun soll und welchen Nutzen er daraus zieht. Noch auffälliger wird der CTA, wenn du beispielsweise animierte Pfeile nutzt. Solche Spielereien animieren regelrecht zur Handlung.  

Symbole schaffen Vertrauen

Nachdem der Besucher nun weiß, was genau du anbietest und welchen Nutzen er davon hat, möchte er noch eine Art Vertrauensbeweis. Bekannte Symbole, die sich vorzugsweise in der Nähe deines Call-to-Action befinden, schaffen Vertrauen. Das können Symbole von Awards, Zertifikaten, bekannten Kunden oder andere Qualitätssiegel sein. Der Hinweis “bekannt aus der Höhle der Löwen” beispielsweise hilft innovativen Produkten oft zu einem richtigen Raketenstart. 

Referenzen erhöhen die Glaubwürdigkeit

Gerade zu Beginn ist es unheimlich wichtig Referenzen zu sammeln. Sie symbolisieren eine Art Zufriedenheitsgarantie für potentielle Kunden. Idealerweise beschreiben Sie nicht nur dein Angebot, sondern erklären, welchen Nutzen es für sie hatte. 

Nehmen wir beispielsweise ein Angebot eines Lichttechnikers, der auf Büroräume spezialisiert ist. Eine eher nüchterne Referenz würde beschreiben, dass die neue Beleuchtung 1000 Lux beträgt und die Farbtemperatur bei 5300 Kelvin liegt. Möglicherweise würde noch erwähnt werden, dass die Montage reibungslos gelaufen ist. 

Solche Fakten ziehen recht wirkungslos vorüber. Würde die Referenz stattdessen lauten: “Unsere neue Bürobeleuchtung ist der Wahnsinn! Wenn ich morgens reinkomme, habe ich direkt gute Laune und kann produktiv arbeiten. Das Licht hat die ideale Helligkeit zum Arbeiten, ohne steril zu wirken. Echt eine Bereicherung!” Solch eine Referenz trifft direkt die emotionale Ebene, weil sich die Besucher darin wiederfinden und so leichter dafür begeistern lassen. 

Das Design

Natürlich sollte eine Landingpage auch optisch überzeugen. Entscheidend ist aber auch, dass dein Logo gut sichtbar und sie im Corporate Design gestaltet ist. Gute Lesbarkeit ist ebenfalls wichtig – auch für die mobile Ansicht. Dazu gehört auch, dass du die Seite nicht überfrachtest, sondern dich auf die Kernaussage beschränkst. Um leichter erfassen zu können, welche Punkte zusammengehören, eignen sich der Einsatz von Aufzählungszeichen oder farblich abgegrenzter Blöcke.

Deine erfolgreiche Landingpage

Diese 7 Elemente helfen dir nun, eine Art Checkliste zur Hand zu haben, wenn du deine nächste Landingpage erstellen möchtest. Sie geben wichtige Anhaltspunkte, wie du die Landingpage aufbaust, um erfolgreich Leads zu generieren oder Kunden zu gewinnen.

Generell gilt für jede Landingpage: du hast nur einen kurzen Augenblick, um die Aufmerksamkeit der Besucher auf dein Angebot zu lenken, also beschränke dich wirklich nur auf das Wesentliche!

 

 

Unsere 15 beliebtesten Tools für ein erfolgreiches Business

Unsere 15 beliebtesten Tools für ein erfolgreiches Business

Lesezeit 7 Minuten

Homeoffice ist heutzutage natürlich kein Fremdwort mehr. Gerade in amerikanischen Konzernen ist diese Arbeitsweise ganz alltäglich und hält auch bei uns langsam Einzug – ganz langsam. Und wer weiß, wie lange die Digitalisierung in diesem Bereich ohne die Ereignisse 2020 noch gedauert hätte! Um aber weiterhin wirtschaftlich bestehen zu können, musste es mit dem Thema Homeoffice nun doch ganz schnell gehen und jeder ohne einen systemrelevanten Beruf fand sich plötzlich vor einem Laptop am heimischen Esstisch wieder. Die Herausforderung war nun, eine neue Arbeitsroutine aufzubauen. 

Unser Team arbeitet seit Jahren genau auf diese Weise und hat durch viel Probieren, Lernen und gegenseitige Unterstützung ein riesiges Sammelbecken mit hilfreichen Tools, die die Arbeit im Homeoffice erleichtern und effizienter machen. Das hat natürlich viel Zeit gekostet!

Damit du dich auf dein Business konzentrieren kannst und nicht allzu viel Zeit für das Ausprobieren neuer Tools aufwenden musst, möchten wir hier unsere Erfahrungen mit dir teilen und dir unsere 15 beliebtesten Tools vorstellen.

Dir reichen 15 Tools nicht aus? Dann hole dir hier meine Liste mit 50 Tools:

Tools für schnelle Kommunikation

In vielen Positionen musst du schnell auf Kundenanfragen reagieren können und länderübergreifend gut erreichbar sein. Hierzu gibt es sehr gute Tools, mit denen du nicht nur telefonieren, sondern mit deren Hilfe du auch komplette Aufgaben steuern kannst.

Zoom ist meine Skype-Alternative. Die Verbindung ist wesentlich stabiler und Gespräche sind immer gut zu verstehen. Die Handhabung ist auch gerade für Kunden super einfach: Du erstellst ein Zoom-Meeting, schickst deinen Kunden den Link und schon könnt ihr starten!

Eine weitere Variante für Online-Meetings sind Google Hangouts und appear.in. Auch hier kannst du ganz einfach eine Konferenz einstellen und deine Kunden schalten sich per Link dazu. Appear.in bietet zusätzlich eine kostenpflichtige Variante, in der du noch mehr Möglichkeiten hast.

Slack funktioniert ähnlich wie WhatsApp. Du kannst Gruppen erstellen und gegenseitig Nachrichten schicken. Jeder kann zu seiner Zeit antworten und du kannst die Gespräche immer wieder nachlesen!

Tools zur Datenspeicherung

Wenn du online arbeitest, musst du deine Daten auch digital speichern können, um von überall aus darauf zugreifen zu können. Wichtig ist hierbei, dass der Speicherplatz sicher ist vor Cyberkriminalität und die Daten nicht verloren gehen können.

Da die meisten ein Google-Konto haben, können sie auch automatisch die kostenlose Version von Google Drive nutzen und Daten dort ablegen. Für eine professionelle Nutzung bietet Google eine Businessversion. 

Dropbox ist ähnlich aufgebaut. Wie Google Drive kannst du auch hier den Speicherort mit anderen teilen und es ist somit ideal für die Arbeit im Team geeignet.

Viele nutzen bereits GSuite von Google, um Prozesse effizienter zu gestalten. Als Nutzer kannst du auch von der Cloud GDrive Gebrauch machen und von überall darauf zugreifen – sogar von einem fremden PC!

Nutze gerne diese Gutscheincodes für G Suite Basic-Tarif: L6MXQTQLCKFADYL

oder G Suite Business-Tarif: F7VLC7XVAKWNWCC

Im ersten Jahr der G Suite-Nutzung erhältst du damit 20 % Rabatt.*

Möchtest du große Datenmengen verschicken, geht das am einfachsten über WeTransfer. Du verschickst einfach einen Link per Mail und der Empfänger kann die Datei ganz bequem downloaden. Mit der kostenpflichtigen Version kannst du größere Dateien versenden und den Transfer personalisieren.

Tools zur Dokumentenerstellung

Office kennt mittlerweile jeder und nutzt es privat und oft auch geschäftlich. Mit einer Premium-Version von Office 365 kannst du alle Dokumente erstellen, die du brauchst und musst noch nicht mal neu lernen, wie es geht!

Auch mit Google Drive kannst du Dokumente erstellen. Das funktioniert ganz einfach online in deinem Drive-Account. Bei Bedarf kannst du sie einfach downloaden und wie Office Dokumente behandeln. 

Tools zur Video- oder Screenaufnahme 

Movavi Video Suite ist ein tolles Tool, um einfach und schnell Videos oder Screensharings aufzunehmen. Du kannst sie dort direkt bearbeiten und zum Beispiel Diashows erstellen.

Loom funktioniert ganz ähnlich. Auch hier kannst du Screensharings oder einfache Videobotschaften teilen, die dir viel Zeit sparen und Missverständnisse vorbeugen, die bei einem geschriebenen Text leicht entstehen können.

Hilfreiche Tools

Stell dir vor, du bist gerade online unterwegs und stolperst über einen interessanten Artikel nach dem anderen. Aber gleich steht das nächste Meeting an und du hast gar keine Zeit, sie zu lesen! Kommt dir das bekannt vor? Hierfür empfehle ich Pocket. Du verwaltest ganz einfach online deine Leseliste und kannst später alle interessanten Artikel nachlesen.

Die f.lux App ist gerade für das Arbeiten auf der heimischen Terrasse sehr angenehm. Sie passt die Farbtemperatur deines Displays an Tageszeiten und Ort an und entspannt deine Augen. Du glaubst nicht, welchen großen Unterschied das macht!

Mit dem Ookla Speedtest kannst du jederzeit die Verbindungsgeschwindigkeit testen und herausfinden, wie schnell beispielsweise dein Upload läuft.

Bonustool: Laptop Stand 

Gerade, wenn du mit Homeoffice beginnst, hast du nicht automatisch einen ergonomischen Stuhl, eine passende Tastatur oder ähnliches. Wenn du aber lange vor deinem Laptop sitzt, ist es wichtig, dass du deinem Rücken nicht schadest. 

Wir sitzen wirklich viel am Laptop und hatten anfangs immer wieder Nackenschmerzen. Kein Wunder – ein Laptop ist einfach viel zu niedrig. Mit einem Laptop Stand passiert das nicht mehr, denn da kannst du die Höhe individuell einstellen. 

Nun kennst du unsere beliebtesten Tools, die wir über Jahre erfolgreich getestet haben. Welche du selbst verwenden möchtest, bleibt dir überlassen. Probiere einfach verschiedene Möglichkeiten und entscheide dann ganz in Ruhe, mit welchen Tools du gut arbeiten kannst. Denn eines kann ich dir aus Erfahrung sagen: ein Tool ist nur dann hilfreich und bringt dir die nötige Entlastung, wenn es auch wirklich zu dir passt!

Diese Tool-Liste enthält Affiliate-Links von externen Portalen. D.h. ich bekomme eine kleine Provision, wenn du über diesen Link etwas auf der vorgestellten Seite kaufst. Für Dich ändert sich am Preis natürlich nichts. Vielen Dank, dass Du mich damit unterstützt.

Homeoffice garantiert einfach und stressfrei

Homeoffice garantiert einfach und stressfrei

Lesezeit 11 Minuten

Sitzt du auch plötzlich im Homeoffice?

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie beispielsweise in der Coronakrise versuchen viele Unternehmen, taktisch klug zu agieren und schicken ihre Mitarbeiter zum Arbeiten nach Hause. Ganz nach dem Motto: das wird schon klappen!

Das Team von TAB weiß aus eigener Erfahrung: Es ist nicht so einfach, wie es klingt, man lernt aber auch die angenehmen Seiten zu schätzen. Denke einfach mal daran, wie viel Zeit du durch den Wegfall deines Arbeitsweges sparst! Deshalb möchten wir unsere Tipps mit dir teilen, damit du direkt loslegen kannst – und zwar garantiert einfach und stressfrei!

Arbeitsalltag im Homeoffice

Ein Teil des TAB Teams arbeitet ganz klassisch vom heimischen Schreibtisch aus mit festem Wohnsitz in Deutschland. Ein anderer Teil von uns ist mit dem Laptop in der ganzen Welt unterwegs und arbeitet an den unterschiedlichsten Orten. Entscheidend hierbei ist natürlich die jeweilige Ausstattung und der Ort selbst. Wenn du immer dachtest, am Strand kann man gut arbeiten, hast du nämlich das grelle Sonnenlicht vergessen!

Aber ob du nun mit oder ohne festen Arbeitsplatz ortsunabhängig arbeitest: Es gibt bestimmte Punkte, die für uns alle gleichermaßen wichtig sind. Ganz essentiell ist, dass du dir einen Arbeitsplatz schaffst, an dem du produktiv und effizient arbeiten kannst. Dazu gehört zum einen die richtige Ausstattung mit technischem Equipment, gutem Internet und sonstigen Utensilien. Zum anderen ist es ganz wichtig, einen Ort ohne Ablenkung zu wählen. Vielleicht kennst du das: Du sitzt vor dem Rechner und siehst plötzlich Krümel auf dem Boden. Staubsaugen geht doch schnell! Und zwei Stunden später siehst du dich in deinem Wäschehaufen sitzen und wunderst dich, wo denn die Zeit geblieben ist! Deshalb ist es ganz wichtig, eine feste Routine zu haben.

Jetzt weißt du, was du tun musst. Doch wie genau funktioniert das alles?

So setzt du einen produktiven Arbeitsalltag um

Um deinen idealen Arbeitsplatz zu finden, musst du ausprobieren. Teste verschiedene Plätze mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen und finde den Ort, an dem du dich am wohlsten fühlst. Und wenn dazu das Sofa umziehen muss, dann zieht es eben um! Selbst alte Hasen brauchen hin und wieder einen Perspektivenwechsel, um wieder voll durchstarten zu können. Das funktioniert übrigens auch zwischendurch, wenn du bei einer Aufgabe nicht weiterkommst. Der Platz am Fenster, im Ohrensessel oder im Café um die Ecke bewirken wahre Wunder!

Die Kernarbeitszeiten im Büro sind vorgegeben, deshalb beschäftigen wir uns wenig mit unseren ganz persönlichen Produktivzeiten. Im Homeoffice hast du jetzt die Möglichkeit herauszufinden, zu welchen Zeiten du am effektivsten arbeiten kannst. Probiere einfach verschiedene Zeiten aus, von früh bis ganz spät und notiere dir deine Erfahrungen in einem Aufgabentagebuch. Diese Übersicht verrät dir, wann du welche Aufgaben optimal einplanen solltest. Tools wie Pomodoro helfen dir, einen strukturierten Ablauf einzuhalten. Zudem ist es wichtig, für dich und deine Kunden Kernarbeitszeiten zu definieren und zu kommunizieren. Während dieser Zeiten bist du erreichbar und darüber hinaus befindest du dich in deiner wohlverdienten Freizeit.

Um in Arbeitsstimmung zu kommen, sind tägliche Rituale hilfreich. Dazu kann das morgendliche Ritual des Journaling gehören oder ein Spaziergang an frischer Luft. Für viele ist es auch wichtig, sich äußerlich in den Büro-Modus zu schalten, indem sie Stoffhose und Bluse anziehen, als würden sie tatsächlich ins Büro fahren. Mit Jogginghose und Hoodie ist die Gefahr nämlich deutlich größer, wieder auf dem Sofa zu versumpfen!

Zu einem ausgeklügelten Zeitmanagement gehören auch Pausen. Im Homeoffice ohne Ablenkung und mit fester Struktur sind wir in der Regel wesentlich produktiver und umso wichtiger ist es, auch mal zu verschnaufen und sich mit leckerem Essen oder einem Spaziergang zu belohnen. Wichtig ist, dass du sie auch machst – aus ‚schnell was fertigmachen‘ werden nämlich gerne mal zwei Stunden.

Aus diesem Grund ist die Disziplin für die Einhaltung deiner Routine der entscheidende Faktor für die Produktivität deiner Arbeit. Gerade am Anfang klappt das sehr viel besser, wenn du dir einen Wochenplan schreibst und ganz klar festlegst, wann welche Aufgabe erledigt wird. Aber auch eine Mastermind oder virtuelles Coworking können helfen. Dabei triffst du dich mit anderen Selbstständigen in einem virtuellen Raum und jeder stellt seine heutigen Aufgaben und den zeitlichen Rahmen kurz vor. Es ist erstaunlich, wie viel produktiver man dadurch wird!

Ernährung und Sport im Homeoffice

Das Thema Disziplin ist ebenfalls sehr wichtig, wenn es um Sport und gesunde Ernährung geht. Nach mehreren Stunden pausenloser Arbeit schleicht sich ganz leise der Heißhunger an und wir machen den Gang zum Kühlschrank oder zur Süßigkeitenschublade (Jeder hat eine, stimmt´s?). Wie schaffst du es, weiterhin Sport zu machen und dich ausgewogen zu ernähren?

Wie du auch deine Pausen fest einplanst, solltest du dein Sportprogramm einplanen. Dazu gehören die Tage, die genauen Uhrzeiten und bestenfalls die Art des Sports. Entweder integrierst du das in deine Pausen, oder aber du planst dein Sportprogramm vor oder nach der Arbeit ein. Vielleicht probierst du auch erstmal aus und findest mit der Zeit deinen Rhythmus. Dabei ist wichtig, dass du nicht lange darüber nachdenkst, sondern einfach machst. Natürlich könntest du auch länger schlafen, Haushalt machen oder noch mehr arbeiten. Aber das ist nicht das, was du wolltest, oder?

Auch für die Ernährung möchten wir dir einen festen Plan ans Herz legen. Plane ein paar Tage oder eine Woche im Voraus bereits, was du essen möchtest und kaufe entsprechend ein. Integriere die Essenspausen in deinen Tagesplan und versuche, die Zeiten genau einzuhalten. So gewöhnst du dich an die Routine und machst es irgendwann automatisch. Aber nicht nur die Einhaltung der Zeiten ist wichtig, sondern das ‚Wie‘: Nimm dir Zeit zum Kochen und zum Essen, richte es schön an und genieße diese Zeit. Nebenbei nicht zu arbeiten mag anfangs vielleicht schwerfallen, ist aber ungemein wichtig für deine Produktivität im Anschluss.

Ein kleiner Tipp noch für alle Naschkatzen: Schneide morgens Obst und lege es dir portionsweise im Kühlschrank bereit. Kommt dann der kleine Hunger und du möchtest nicht immer Süßigkeiten naschen, ist das eine gesunde Alternative.

Schwanger im Homeoffice

An sich ist eine Schwangerschaft alleine schon aufregend genug. Wenn dann plötzlich noch Homeoffice dazu kommt, kann das eine echte Herausforderung werden: Die Routine klappt plötzlich nicht mehr, die Hormone spielen verrückt und irgendwie will alles nicht mehr so wie zuvor. Und die Arbeit muss trotzdem gemacht werden. Mit ein paar Tipps kann das aber wunderbar funktionieren!

Wenn du angestellt bist, halte in jedem Fall Rücksprache mit deinem Arbeitgeber. Diese sind nämlich oft sehr kulant und ihr könnt absprechen, welche Punkt angepasst werden können und wo du gegebenenfalls freier gestalten kannst. Das nimmt Druck für beide Seiten und erhöht deine Arbeitsleistung, weil du sie so einsetzen kannst, wie es aktuell am besten passt.

Durch die Schwangerschaft ändert sich auch oft deine innere Uhr. Du bist vielleicht abends topfit, dafür kommst du morgens nicht aus dem Bett – oder umgekehrt. Wichtig dabei ist, dass du dir das eingestehst und es zulässt. Überlege einfach, wie du deine Routine anpassen kannst und entwickle einen neuen Ablauf. Dazu gehören auch die Pausen. Wenn dir Bewegung guttut, mache lieber mehrere kurze Pausen. Wenn du mittags müde wirst, gönne dir ein Powernap.

Stundenlanges Sitzen ist unter normalen Umständen schon nicht sehr gesund. Wenn du schwanger bist, quittiert dir das dein Körper direkt mit Rückenschmerzen. Variiere hier einfach mal den Stuhl oder tausche ihn zeitweise gegen einen bequemen Sessel. Diese Abwechslung wirkt oft Wunder!

Ganz wichtig – auch für alle Homeoffice-Erfahrenen: Es ist ok, wenn es mal nicht so läuft. Lass dich davon nicht runterziehen, sondern höre auf deinen Körper und versuche, die Rahmenbedingungen anzupassen. Dann wird alles ein Stückchen leichter!

Homeschooling und Homeoffice clever strukturiert

Einer der größten Ablenkungen im Homeoffice ist wohl die Familie. Gerade in Ferienzeiten oder während der aktuellen Ausgangssperre ist der Spagat zwischen konzentriertem Arbeiten und Zeit für die Familie nicht leicht. Die konstante Geräuschkulisse essentiell wichtige Fragen wie: „Hast du den roten Buntstift gesehen?“ führen oft zu hitzigen Diskussionen. Um Streit zu vermeiden, sind klare Regeln wichtig.

Idealerweise stellst du die Regeln gemeinsam mit deinen Kindern auf, sodass sie von euch allen akzeptiert, umgesetzt und eingefordert werden. Schreibt sie gerne auf ein großes Plakat und befestigt es an prominenter Stelle, bis die Regeln selbstverständlich sind. Je nach Alter der Kinder können diese natürlich immer wieder angepasst werden.

Zu diesen Regeln gehört vor allem eine klare Abgrenzung von Arbeits- und Familienzeit. Eine geschlossene Bürotür kann bedeuten, dass nicht gestört werden darf. Wichtige Fragen dürfen dann nur via Zettel gestellt werden oder später über WhatsApp. Feste Pausenzeiten läuten dann die Familienzeit ein, die nur dafür genutzt wird. Mal schnell noch eine Mail fertigschreiben kann böse Sanktionen nach sich ziehen!

Ein Großteil des Tages wird bereits durch feste Kindergarten- oder Schulzeiten bestimmt. Aber auch für die Ferien oder die aktuelle Ausgangssperre musst du Vorkehrungen treffen, um weiterhin produktiv arbeiten zu können. Ein fester Tagesablauf ist für die Kinder auch hier sehr wichtig. Dazu gehören Mithilfe im Haushalt, Lernzeiten aber auch Pausen und Freizeit.

Wenn du diese Regeln im Vorhinein gemeinsam mit den Kindern aufstellst, ist Homeoffice nicht mehr nur eine Herausforderung, sondern kann auch echt schön sein!

Jetzt hast du ganz viele Tipps bekommen, wie auch du effizient im Homeoffice arbeiten kannst, ohne in Stress zu geraten. In unseren Videos findest du alle Tipps nochmal ausführlich erklärt und Kathis Kids verraten dir sogar ganz persönlich, was sie von Homeoffice halten!

Und so arbeiten wir...

Carina mit Ernährung

Lena - Schwanger im HomeOffice

Anne - Nutze die gewonnene Zeit